Glück – jeder will es fühlen, aber kaum jemand weiß genau, was im Körper dabei passiert. Gute Laune, Motivation, innere Ruhe oder echte Glücksgefühle entstehen nicht zufällig. Dahinter stecken bestimmte Hormone, die unser Gehirn steuern. Man nennt sie oft Glückshormone.

In diesem Artikel erfährst du klar und verständlich, welche Hormone das sind, wie sie wirken, was sie steigert – und woran du merkst, wenn eines davon fehlt.
1. Was sind Glückshormone und welche gibt es?
Glückshormone sind Botenstoffe im Körper, die unsere Stimmung, Motivation, Zufriedenheit und unser Wohlbefinden beeinflussen. Sie wirken direkt im Gehirn und Nervensystem.
Welche Glückshormone gibt es?
Es gibt vier Haupt-Hormone, die fast immer gemeint sind, wenn von Glück die Rede ist:
- Dopamin – Motivation & Belohnung
- Serotonin – Zufriedenheit & innere Ruhe
- Endorphine – Euphorie & Schmerzhemmung
- Oxytocin – Nähe & Vertrauen
Diese vier werden oft als die 4 Glückshormone bezeichnet.
Welche Hormone sind positive Glückshormone?
Als positive Glückshormone gelten vor allem:
- Dopamin
- Serotonin
- Endorphine
- Oxytocin
Sie wirken stimmungsaufhellend, stressmindernd und stabilisieren die Psyche.
Welches Hormon wirkt positiv auf die Psyche?
Vor allem Serotonin hat einen starken Einfluss auf die Psyche. Es sorgt für:
- innere Stabilität
- emotionale Ausgeglichenheit
- besseren Schlaf
- weniger Grübeln
Ein ausgeglichener Serotoninspiegel ist eng mit guter psychischer Gesundheit verbunden.
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2. Welches Hormon löst Glücksgefühle und gute Laune aus?
Viele Menschen fragen: Welches Hormon macht glücklich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, welche Art von Glück du meinst.
Welches Hormon löst Glücksgefühle aus?
- Dopamin → kurzfristige Glücksgefühle, Motivation, Erfolg
- Endorphine → starke Glücksgefühle, Euphorie
- Serotonin → ruhige Zufriedenheit
- Oxytocin → warmes Wohlgefühl, Verbundenheit
Welches Hormon sorgt für gute Laune?
Am meisten für gute Laune im Alltag sorgen:
- Serotonin
- Dopamin
Serotonin hält die Stimmung stabil, Dopamin gibt dir Energie und Antrieb.
Welches Hormon ist das Wohlfühlhormon?
Oft wird Oxytocin als das Wohlfühlhormon bezeichnet. Es wird freigesetzt bei:
- Umarmungen
- Nähe zu vertrauten Menschen
- Vertrauen
- positiven sozialen Kontakten
Es vermittelt Sicherheit und emotionale Wärme.

3. Dopamin, Serotonin & Co. – Wirkung einfach erklärt
Viele verwechseln diese Hormone oder merken nicht, wenn eines fehlt. Hier die Unterschiede ganz einfach.
Dopamin – das Motivationshormon
Dopamin wird ausgeschüttet, wenn du:
- ein Ziel erreichst
- Lob bekommst
- etwas Neues lernst
- Fortschritt siehst
Zu wenig Dopamin fühlt sich so an:
- Antriebslosigkeit
- keine Motivation
- nichts macht richtig Spaß
- schnelle Langeweile
Serotonin – das Zufriedenheitshormon
Serotonin sorgt für innere Ruhe und Stabilität.
Zu wenig Serotonin zeigt sich durch:
- schlechte Laune
- Grübeln
- innere Unruhe
- Schlafprobleme
Woran merke ich, ob mir Dopamin oder Serotonin fehlt?
| Symptom | Wahrscheinlicher Mangel |
|---|---|
| Keine Motivation | Dopamin |
| Dauerhaft schlechte Stimmung | Serotonin |
| Rastlosigkeit | Serotonin |
| Gefühl von Leere | Dopamin |
Welches Hormon fehlt bei schlechter Laune?
In den meisten Fällen:
- Serotonin
Dauerhafte schlechte Laune hängt fast immer mit einem niedrigen Serotoninspiegel zusammen.
4. Was löst Glückshormone im Körper aus?
Die gute Nachricht: Du kannst Glückshormone selbst beeinflussen.
Was kann Glücksgefühle auslösen?
Typische Auslöser sind:
- Bewegung
- Erfolgserlebnisse
- soziale Nähe
- gutes Essen
- Sonnenlicht
- Lachen
Was löst am meisten Glückshormone aus?
Das hängt vom Hormon ab:
- Dopamin: Ziele erreichen, Fortschritt sehen
- Serotonin: Sonne, Natur, Dankbarkeit
- Endorphine: Sport, Lachen, Musik
- Oxytocin: Nähe, Berührung, Vertrauen
Was steigert Dopamin und Serotonin?
Natürlich und ohne Medikamente:
- regelmäßige Bewegung
- feste Tagesstruktur
- gesunde Ernährung
- ausreichend Schlaf
- kleine Ziele setzen und erreichen
- soziale Kontakte pflegen
Schon kleine Änderungen im Alltag machen hier viel aus.
5. Hormonmangel & Stimmung – wenn Glückshormone fehlen
Wenn Glückshormone länger aus dem Gleichgewicht sind, wirkt sich das stark auf die Stimmung aus.
Welches Hormon fehlt bei schlechter Laune?
Meist:
- Serotonin
Manchmal auch:
- Dopamin (bei Erschöpfung und Lustlosigkeit)
Wie zeigt sich Östrogenmangel?
Östrogen beeinflusst indirekt auch Glückshormone, vor allem bei Frauen.
Typische Anzeichen:
- Stimmungsschwankungen
- Reizbarkeit
- depressive Verstimmung
- Schlafprobleme
Ein Östrogenmangel kann also das emotionale Gleichgewicht stören.
Welches Hormon wirkt positiv auf die Psyche?
Neben Serotonin auch:
- Oxytocin (emotionale Sicherheit)
- Dopamin (Lebensfreude)
6. Häufige Missverständnisse über Glückshormone
„glücksjormon“ – was ist das?
Viele suchen nach einem einzelnen „Glückshormon“.
In Wahrheit gibt es nicht nur eines, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Hormone.
Gibt es das eine Hormon für Glück?
Nein. Glück entsteht durch:
- Balance
- Zusammenspiel
- Situation
Kurzfristiges Glück ≠ langfristige Zufriedenheit.
Sind Glückshormone immer gut?
Zu viel Dopamin kann z. B. zu:
- Suchtverhalten
- Überreizung
führen.
Es geht immer um Ausgleich, nicht um Extreme.
FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Glückshormonen
Welche sind die 4 Glückshormone?
Dopamin, Serotonin, Endorphine und Oxytocin.
Welches Hormon macht gute Laune?
Vor allem Serotonin und Dopamin.
Welches Hormon fehlt bei Depression?
Häufig Serotonin, manchmal auch Dopamin.
Was steigert Glückshormone am schnellsten?
Bewegung, Lachen, Erfolgserlebnisse und soziale Nähe.
Welches Hormon ist für Motivation zuständig?
Dopamin.
Welches Hormon sorgt für innere Ruhe?
Serotonin.
Können Glückshormone natürlich gesteigert werden?
Ja, durch Lebensstil, Bewegung, Ernährung und soziale Kontakte.
Fazit
Glück ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines feinen Zusammenspiels von Hormonen. Dopamin gibt dir Antrieb, Serotonin sorgt für innere Stabilität, Endorphine schenken Euphorie und Oxytocin verbindet dich mit anderen.
Wer versteht, wie Glückshormone funktionieren, kann bewusster leben, besser auf sich achten und seine Stimmung aktiv positiv beeinflussen – ganz ohne komplizierte Theorie.